Dienstag, 20. November 2018

Spielehaus stellt im Rathaus aus

Am Montag, 19. November eröffnete Bürgermeister Andreas Brand eine außergewöhnliche Ausstellung im Rathaus am Adenauerplatz. An verschiedenen Plätzen im Gang des Rathauses stehen 16 Stühle, die von Kindern der Merianschule, der Pestalozzischule und des Spielehauses bunt bemalt und beklebt wurden. Sie sind als Aktion im Rahmen des Weltkindertages entstanden. Die Ausstellung kann nun bis Weihnachten während der Öffnungszeiten des Rathauses besichtigt werden.
Kinder, Erwachsene, Stühle, bunt
Freuen sich über die gelungene Ausstellung

Einige der jungen Künstlerinnen und Künstler, Lehrerinnen , Schulsozialarbeiter und auch Vertreter des Gemeinderates waren ins Rathaus gekommen, um die Ausstellung „Ein Platz für Kinderrechte“ zu eröffnen. Angeregt wurde die Aktion vom Team des Spielehauses, die gemeinsam mit der Merianschule und der Pestalozzischule sowie dem Deutschen Kinderhilfswerk zum Weltkindertag geplant und organisiert wurde.  

Mitgemacht haben Schülerinnen und Schüler der 2. und 4. Klassen sowie der 8. und 10. Klassen.  Die Kinder und Jugendlichen wurden zuvor im Unterricht auf das Thema „Kinderrechte“ vorbereitet. Was sind eigentlich Kinderrechte? Deshalb haben sich die Kinder der zweiten und vierten Klassen mit dem Buch „Ich bin ein Kind und habe Rechte“ beschäftigt.

„Zunächst war das Thema für die Kinder etwas verwirrend und sie fragten, wie so etwas aussehen soll. Danach waren sie aber sehr motiviert und eifrig und mit viel Fantasie bei der Sache“, berichtet Margret Beck, Leiterin des Spielehauses. Unterstützt wurden die jüngeren Schüler von den Achtklässlern. Sie haben die Stühle abgeschliffen und so aufbereitet, dass die Grundschüler diese bemalen konnten.

„Wir müssen die Rechte der Kinder als Voraussetzung für eine lebenswerte Zukunft sehen. Diese Aktion soll für dieses Thema sensibilisieren und deutlich machen“, so Bürgermeister Andreas Köster.

Den Kindern machte es viel Spaß, die Stühle zu bemalen. Sie konnten sich jeweils ein Kinderrecht aussuchen und ihren Stuhl danach gestalten. Die Aktion warf bei den Kindern aber auch Fragen auf wie „Ich wusste gar nicht, dass nicht alle Kinder lesen lernen dürfen“ oder „Warum müssen so viele Kinder verhungern? Trotz der Rechte? Fragen, die nachdenklich machen und die das Team des Spielehauses, die Lehrerinnen und Lehrern, die Schulsozialarbeiterinnen und Schulsozialarbeiter mit den Kindern durchgesprochen haben.