Freitag, 13. September 2019

Tatütata, die Feuerwehr ist da

Drei Wochen erlebnisreiche SpielehausFerien gingen zu Ende. Zum Abschluss gab es ganz besondere Höhepunkte: Die Feuerwehr kam, die Umwelthelden waren unterwegs und es hieß „Manege frei“.
Kinder und ein Feuerwehrmann stehen und spritzen Wasser
Viel Spaß hatten die Kinder, als die Feuerwehr Friedrichshafen das Spielehaus besuchte und sie selbst ein simuliertes Feuer löschen konnten.

Viele Erwachsene hatten schon einmal den Traum, Feuerwehrmann zu werden. Im Spielehaus wurde dieser Traum für viele Kinder wahr. Für kurze Zeit wurden sie zu Feuerwehrkindern. Die Feuerwehr Friedrichshafen rückte mit einem großen Fahrzeug und Sirene an und simulierte einen Brandeinsatz. Die Kinder durften mithelfen, die Schläuche auszurollen, anzuschließen und gemeinsam mit den Profis die Garage und das Spielehaus zu löschen. Dabei hielten die Kinder selbst den Löschschlauch, um mit dem Wasserstrahl das Feuer zu löschen. Wer wollte durfte ins Feuerwehrauto einsteigen und den Feuerwehrmännern Fragen stellen. Und die Kinder hatten viele Fragen, die gerne beantwortet wurden. Wer weiß, vielleicht konnte so das Interesse bei dem einen oder anderen Kind geweckt werden, später einmal in die Jugendfeuerwehr einzutreten. „Es war einfach toll, mit wie viel Spaß und Einsatz die Kinder bei der Sache waren“, so Margret Beck, Leiterin des Spielehauses.

Riesiges  Interesse fand bei den Ferienkindern die Aktion „Umwelthelden“. Mit Müllzangen, Einweghandschuhen, Leiterwagen, Eimern und Mülltüten ausgestattet, machten sich für Kinder und ihre Betreuerinnen auf den Weg, den achtlos weggeworfenen Müll rund um das Spielehaus aufzuräumen.

„Die Kinder haben jede Menge Müll gesammelt. Darunter waren mehrere Dosen, ein Einkaufskorb, Flaschen und jede Menge Kronkorken“, so Heike Strudel vom Spielehaus. Sie hatte die Idee zu dieser Aktion, die bei den Kindern sehr gut ankam. „Die Leute werfen einfach alles weg“, empörten sich die Kinder. Viel Lob gab es für die kleinen „Umwelthelden“ von vielen Passanten. „Das ist aber toll, dass ihr hier saubermacht“, war immer wieder zu hören.

Über mehrere Tage hieß es dann noch „Manage frei“. An fünf Vormittagen bereiteten sich rund 20 Kinder auf den großen Auftritt als Zirkusartisten am Abschlusstag vor. Dann konnten sie vor den Eltern alles zeigen, was sie gelernt hatten: Springen auf dem Trapez, Spielen mit dem Diabolo, Clownsnummern, Jonglage, Poi  (Spinningelement) und Jonglieren mit Flower Sticks.

Die Kinder kommen aus allen Stadtteilen Friedrichshafens. „Sie kannten sich vorher nicht und haben ganz schnell toll zusammen gespielt“, so Magret Beck. In den drei Wochen SpielehausFerien wurden 380 Kinder vom Team des Spielehauses betreut.